| 1867: |
In Kücknitz wird eine Feuerspritze angeschafft und ein Spritzenhaus gebaut.
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| 1868: |
Am 26. Mai erlässt das Landamt eine Feuerordnung in der die Löschanstalten
in Kücknitz einer Spritzen-Vorsteherschaft unterliegen. Die Feuerordnung enthält
ferner einzelne Vorschriften zur Verhütung von Brandgefahren und regelt das Verfahren
bei drohender Feuergefahr oder entstandenem Brand.
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| 1912: |
Eine für Feuerlöschzwecke verlegte Wasserleitung mit 14 kleinen
und 3 großen Feuerhähnen, die bisher nicht in Betrieb war, wird an die Wasserleitung des
Hochofenwerkes angeschlossen und gleichzeitig in der Travemünder Landstraße mit 2 kleinen
Feuerhähnen weiter ausgebaut. Gewöhnlich ist die Feuerlöschleitung von der
Wasserleitung des Hochofenwerkes durch einen Absperrschieber getrennt, steht aber unter Wasser
und wird bei Bedarf für Feuerlöschzwecke geöffnet.
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| 1925: |
Die Freiwillige Feuerwehr Kücknitz wird am 10. März mit zunächst 32 Mitgliedern
gegründet. In den ersten Jahren ihres Bestehens muß sie mit einfachsten Löschgeräten
arbeiten. Als Gerätehaus dient ein Schuppen an der Travemünder Landstraße.
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| 1937: |
Seit diesem Jahr wird durch eine gezielte Ausbildung und durch den Beitritt jüngerer
Mitglieder ein besserer Ausbildungsstand erzielt.
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| 1942: |
Nach der Bombennacht am 29. März 1942, als große Teile Lübecks Opfer der
Flammen werden, besteht die Wehr ihre große Bewährungsprobe.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelt sie sich zu einer modernen und
jederzeit einsatzbereiten Feuerwehr.
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| 1966: |
Die Freiwillige Feuerwehr Kücknitz ist mit den eigenen Kameraden neben 300 weiteren
Feuerwehrleuten am 01. Januar im Katastropheneinsatz. Mit vereinten Kräften wurde eine
Hochwasser bekämpft, welches die Gefahr eines Dammbruches im Lübecker Stadtgebiet
verursacht. Das Wakenitzhochwasser ist als enormer Kraftakt in die Geschichte der Lübecker
Stadtgeschichte eingegangen.
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| 1970: |
Nach dem Ausbau der Solmitzstraße, welchem der Schuppen weichen muss, zieht die Freiwillige
Feuerwehr Kücknitz in die Garage des Amtes für Stadtreinigung in der
Dummersdorfer Str. / Ecke Vorderste Fichteln.
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| 1977/78: |
Die Garage des Amtes für Stadtreinigung wird in diesen Jahren zum Gerätehaus ausgebaut
und seitdem alleine von der Kücknitzer Wehr genutzt.
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| 1991: |
Übernahme eines Rüstwagens (RW 1) von der Freiwilligen Feuerwehr Lübeck-Dummersdorf
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| 1996: |
Die seit 1975 von der Johanniter Unfallhilfe benutzte Unfallstation an der Solmitzstr. 28 wird
neues Domizil der Freiwilligen Feuerwehr Kücknitz. Nach 3 Monaten Umbauphase in Eigenarbeit
ziehen die Kameraden im Frühjahr in das neue Gerätehaus ein. Die alte Garage am
Gerätehaus soll im Rahmen des Einzuges verlängert werden. Nach baulichen Anfängen
ruht zunächst wieder die Arbeit.
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| 1997: |
Die Bauarbeiten der Fahrzeughalle gehen im Jahresverlauf weiter. Die alte Garage wird in diesem
Zusammenhang im Jahresverlauf abgerissen.
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| 1998/99: |
Die Bauarbeiten an der Garage ziehen sich weiter in die Länge. Zwischenzeitlich wird am
10. Oktober die Jugendfeuerwehr Kücknitz als 12. Jugendfeuerwehr in Stadtgebiet Lübecks
gegründet.
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| 2000: |
Die neue Fahrzeughalle wird eingeweiht. Sie ist 18 m lang und 9 m breit. Sie wurde nach 2900
Arbeitsstunden und fast 5-jähriger Bauzeit von den Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
Kücknitz komplett fertig auf- und ausgebaut.
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